Wenn die Venen schlapp machen.
Wer unter Krampfadern leidet - und das in unserem Land viele Millionen - sollte mit einer Behandlung nicht zu lange warten. Die Gründe hierfür sind nicht nur eine kosmetische Verbesserung, sondern es gibt sehr wichtige medizinische Gründe. Bei unbehandelten Krampfadern können gefährliche Folgeerkrankungen auftreten
Krampfadern sind geschädigte Venen.
Der Fachausdruck dieser geschädigten Venen, meist im Bereich der Beine lautet "Varizen". Ursache hierfür ist eine Bindegewebsschwäche, die meist vererbt wurde.
Viele Faktoren tragen zur Bildung von Krampfadern bei:
- Bewegungsmangel
- stehende Tätigkeit
- Schwangerschaft
- Übergewicht
- falsches Schuhwerk
- zunehmendes Alter
Die Venen sollen das verbrauchte sauerstoffarme Blut zurück zum Herzen transportieren. Die Bewegungen der Beinmuskulastur pumpt hierbei das Blut zurück. Venenklappen, also eine Art Ventil, verhindern den Rücklauf des Venenblutes. Wenn diese "Ventile" in den Venen unter der Haut nicht mehr richtig schließen, kann die Pumpe nicht mehr funktionieren und das Blut staut sich in den Venen und überdehnt sie. Die Venen werden dicker und dicker und es bilden sich Krampfadern, also Varizen.
Die Folgen hiervon sind nicht nur ein ästhetisches Problem, der Blutstau und die dauernde Überdehnung führt letztendlich zur Krampfaderbildung und ohne Behandlung letzendlich zu Entzündungen, Schwellungen, es entstehen braune und weißliche Verfärbungen der Haut bis hin zum offenen Bein, das über Monate nicht abheilen will.
Lassen Sie es nicht soweit kommen, denn Ihr Chirurg kennt die geeignete Therapie.
Durch vorbeugende Maßnahmen , wie Sport, Fuß- und Beingymnastik oder Wassertreten kann die Bildung von Krampfadern verzögert werden. Sind die Venen bereits geschädigt, läßt sich der Schaden nicht mehr rückgängig machen.
|